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Von Socken, Pullovern und anderen Strickereien
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Russian Join

Ein Problem, dass ich bisher nicht befriedigend gelöst hatte, war das versteckte Ansetzten eines neuen Garns, denn beim Verstricken von Resten gibt es mehr als genug neue und alte Wollfäden. Die üblichen Methoden sind ja allen bekannt und ich hatte immer wieder mal einen Faden, der doch irgendwann vorgeguckt hat.
Auf einem der letzten Maschentreffs hat Ruth uns die "Russian Join" Methode gezeigt.

Bei mir sah das dann so aus:

Das Ende vom alten Garn und der Anfang vom neuen Garn werden so, als Schlinge, umeinander gelegt - "verhakt"

In eine spitze Wollnähnadel ein kleines Stück einfädeln und die Nadel so richtig in den Faden einziehen - etwa die Nadellänge (ca.5-6cm). Hier blau in blau. Dabei beachten, dass die Schlinge bestehen bleibt.

Beim 2. Faden genauso verfahren. Die Fäden glattziehen, dabei das Geraffte bis zur Schlinge vorsichtig verteilen. Darauf achten, dass kein Zipfelchen vom eingezogenen Stück mehr aus dem Faden herausguckt.

So sieht es aus wenn der Faden dann gespannt ist.

Einfach ideal, hält super fest und ist fast nicht sichtbar. Besonders gut umzusetzten beim Stricken von Resteschals u.ä. aus Sockenwollresten. Wenn man die Stellen sucht, kann man eine leichte Verdickung tasten.

Nach meinen Erfahrungen und einigen Tipps von anderen Strickerinnen eignet sich diese Fadenansatzmethode nicht bei einfarbigen Strickstücken oder dicker Wolle.



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